Das VBS hat angeblich des Dossier Sion 2026 geprüft. Jenes VBS das künftig für unsere Cyber-Sicherheit zuständig sein soll. Guy Parmelin schlägt dem Bundesrat vor, knapp eine Milliarde zu bewilligen. Sein Departement hat nicht einmal abgeklärt, wer die Rechte an Sion 2026 hat.

Erst der Blog 1’Dex enthüllte in Zusammenarbeit mit der Aargauer Zeitung die Fakten. Christian Constantin hat nicht nur die Rechte an Sion 2026, sondern auch an Sion 2030 sowie die einschlägigen Domainnamen reserviert.

Eine Blamage auch für den Präsidenten des Komitees Jean-Philippe Rochat, der für seine Arbeit 500‘000 Franken – Steuerfranken – kassieren wollte. Der unfähige Abzocker soll jetzt 300‘000 Franken plus Spesen bekommen.

Christian Constantin will seine Rechte erst hergeben, nachdem Sion 2026 die Spiele erhalten habe. Und er fordert ein neues Komitee mit Bundesrätin Doris Leuthard und Roger Federer an der Spitze.

Ein Kasperli-Theater ohne Gleichen für das sich im Oberwallis neben der CVP und der CSP die angebliche Oppositionspartei SVP stark macht.

Noch vertuschen sie alle das wahre Problem. Wer den Gastgebervertrag unterzeichnet, haftet unbeschränkt. Wer ausser dem Wallis müsste diesen Vertrag unterzeichnen?  - Niemand.

Alle bisherigen olympischen Spiele endeten mit hohen Defiziten. Warum sollten ausgerechnet die Olympia-Laien  Rochat, Stahl und Stöckli es besser machen?

Der Staatsrat sollte die Übung sofort abbrechen. Sonst muss das Volk die Vorlage wuchtig verwerfen. So wie das die Tiroler auch gemacht haben.

Kein Detail: Innsbruck hat 8‘000 Hotelbetten. Sitten nur 500. In Innsbruck lehnten zwei Drittel der Stimmenden die olympischen Spiele ab. In Zermatt werden es mehr sein.       

 

 SP Oberwallis

05. Dez 2017