In einem Leserbrief lädt Herr Christian Hunziker aus Visp die SP ein, über ihre realen politischen Vorstösse und Taten zu berichten. Dieser  Einladung kommen wir gerne nach.

Erstens: Nachdem Energieminister Roberto Schmidt und andere aus dem bürgerlichen Lager die Herabsetzung der Wasserzinsen als unabwendbar deklarierten,  machte SPO-Präsident Gilbert Truffer Druck. Zusammen mit dem Bündner Not Carl weckte er die Walliser Konzessionsgemeinden und die C-Parteien auf. Mit der Folge, dass die damalige Bundesrätin Leuthard einen Rückzieher machen musste und die Wasserzinsen auf dem heutigen Niveau behalten werden konnten. Im Interesse der Wassergemeinden und des Kantons.

Zweitens: Immer mehr Walliser Haushalte leiden unter den stets steigenden Krankenkassenprämien. Die SP hat eine Initiative lanciert, welche die Ausgaben für die Prämien auf 10 Prozent des verfügbaren Einkommens deckeln will. Das liegt im Interesse der grossen Mehrheit der Walliserinnen und Walliser.

Drittens: Aufgrund der von der SP und anderen lancierten Initiative kennen wir im Wallis bei den Grossratswahlen neu ein Wahlrecht, das demokratisch alle Stimmen in Betracht zieht, so dass jede Stimme zählt. Das ist ein Fortschritt – für die Demokratie, für alle Walliserinnen und Walliser.

Das sind nur drei Beispiele aus einer grossen Reihe konkreter und konstruktiver Vorschläge. Wenn es in verschiedenen Dossier schief läuft, werden wir auch künftig Ross und Reiter nennen. Das ist auch Aufgabe einer Partei, die nicht von Lobbys abhängig ist.

09. Sep 2019