• 2018

  • Olympische Nebelpetarden Weiter
  • Finanzminister Schmidt will das Steuerdumping anheizen. Weiter
  • Staatsratspräsident Melly hat kürzlich das kantonale Mobilitätskonzept  2040 vorgestellt. Dieses soll den Kanton in den nächsten 20 Jahren netto rund 700 Millionen Franken kosten. Auffallend ist, dass der Langsamverkehr sehr stiefmütterlich behandelt wird. Weiter
  • Olympische Nebelpetarden - An einem Podiumsgespräch schätzte der CSPO-Fraktionschef Clausen den Ja-Stimmen-Anteil am 10. Juni auf 60 Prozent. Etwas bescheidener gab sich Ständerat Rieder, der den Anteil der Befürworter/innen bei 55 Prozent sieht. Ein paar Tage später kam die kalte Umfrage-Dusche: Eine knappe Mehrheit der Walliserinnen und Walliser lehnt die Spiele ab. Panik in den Sittener Chefetagen. So zündeten die Olympia-Chefstrategen eine neue Nebelpetarde. Die Spiele würden nicht durch die Stadt oder den Kanton durchgeführt, sondern durch einen Verein oder eine Aktiengesellschaft. Damit werde das finanzielle Risiko auf null herabgesetzt. Dieses Konstrukt lässt mehr Fragen offen als es beantwortet: Wer sind in der AG-Variante die Aktionäre, und wie hoch ist das Aktienkapital, das schlussendlich Garantie für ein Defizit bietet? Wie viel müssen die Stadt Sitten und der Kanton Wallis in die AG einschiessen? Und wer sind bei einem Verein dessen Mitglieder? Auch der Kanton und die Stadt Sitten? Und wie hoch wird das Vereinsvermögen sein, das für ein Defizit haftet? Klar, dass das IOC bestimmen wird, wer mit welchem Risiko mitmachen muss. Das IOC wird bestimmen wer und wie viel. Seit Beginn der Kampagne behaupten die Olympia-Befürworter/innen jeden Tag, dass es kein Defizit gäbe und sie alles im Griff hätten. Neu wollen sie das Null-Defizit mit 300 Millionen Franken versichern und dafür rund 10 Millionen Franken Prämien zahlen. Das sagt alles über die Seriosität jener Politiker, die sich bisher bei den meisten Grossprojekten im Wallis massiv verrechneten. SP Oberwallis Weiter
  • Letzte Woche schlug der Nationalrat gleich doppelt gegen sozial schwache Menschen zu. So wurde beschlossen, dass im Sozialbereich Leistungsbeziehende mit allerhand elektronischen Mitteln überwacht werden dürfen. Weiter
  • Juristen der CVP dominieren nach wie vor das Kantonsgericht Wallis. Und diese ernennen auch die Richter der ersten Instanz. Kein Wunder, dass vorab auch hier C-Juristen zum Zuge kommen. Weiter
  • Gemäss der heutigen Kantonsverfassung kann eine Totalrevision durch den Grossen Rat oder durch einen Verfassungsrat erarbeitet werden. Weiter
  • Für mittlere Einkommen werden die Krankenkassen-Prämien zu einer immer grösseren Last. Mehr und mehr Familien und Alleinerziehende wissen nicht mehr, wie sie die Prämien zahlen sollen. Die kantonalen Subventionen gingen von 2013 gegenüber diesem Jahr von 111 auf 70 Millionen Franken zurück. Weiter
  • Ohne das Regionaljournal von Radio SRF, ohne Schweiz aktuell, Kanal9 und rro wüssten wir kaum Bescheid, was täglich und vor allem aktuell im Oberwallis läuft.  Die No-Billag-Initiative entzieht der SRG die finanzielle Basis. Weiter
  • Heute Donnerstag hat in Sitten die für das Dossier Olympia 2026 zuständige Grossratskommission ihre Position dargelegt. Mehrheitlich ist die Kommission für das Projekt. Unkritisch übernimmt sie die blaufärberischen Darlegungen des Initiativkomitees. Weiter
  •   Die Walliser Verfassung wird bald 111 Jahre alt. Sie stammt aus der zeit als die Lonza in Visp ihre ersten Werke aufstellte, der Simplontunnel gerade mal eingeweiht und der Lötschbergtunnel im Nau war. Weiter
  • Yellow Meier ist zusammen mit seinem Bruder der wichtigster Aktionär der MGBahn. Yellow Meier macht nicht nur Musik; er lässt auch Wein in Argentinien produzieren. Weiter
  • Olympiaden sind leider inzwischen etwas für Diktaturen oder für wirtschaftlich starke Regionen, die sich Defizite leisten wollen und können -  koste es, was es wolle. Weiter
  • …da wären wohl viele Walliser Bewohnerinnen und Bewohner nicht ganz happy. Wer hört bei solchen Extremsituationen mit Schnee, Lawinen und Murgängen nicht die lokalen Nachrichten im Radio, um z. B. über den aktuellen Strassenzustand informiert zu bleiben? Weiter
  • Der Drogist und SVP-Nationalrat Jürg Stahl war in den letzten 14 Jahren Mitglied der Geschäftsleitung der Krankenkasse Groupe Mutuel. Nach seinem Ausscheiden ist er jetzt Präsident des Olympischen Komitees. Im Gegensatz zur Oberwalliser Krankenkasse Sodalis hatten Stahl und Co. Weiter