SPO Medienmitteilung vom Montag,16. Mai 2011 Stellungnahme der SPO zur Einigung zwischen dem Preisüberwacher und der BLS bezüglich Tarifen beim Autoverlad am Lötschberg Die SP Oberwallis (SPO) nimmt mit Genugtuung Kenntnis von der heute publik gemachten Einigung zwischen dem Preisüberwacher und der BLS in Sachen Tarifen beim Autoverlad am Lötschberg.

Die SPO hat als einzige Partei im Juni 2011 beim Preisüberwacher gegen die vom BLS-Verwaltungsrat beschlossene, massive Tariferhöhung eingesprochen und in der Folge in Gesprächen mit dem Preisüberwacher und mit weiteren Eingaben in Bern dagegen insistiert.

Die SPO stellt fest:

  1. Die Preise steigen nun um 4 bis 10 % weniger stark, als dies vom BLS-Verwaltungsrat mit Beteiligung der Walliser Verwaltungsräte Jean-Michel Cina und Rolf Escher beschlossen wurde.
  2. Die Preise für Fahrten während der Woche mit Punktekarten sinken gegenüber heute sogar um 8 bis 12 Prozent. Das kommt vorab der Walliser Bevölkerung und dem Gewerbe zugute.
  3. Mit neuen Punktekarten für 1250 Franken (2500 Punkten) werden die Fahrten gegenüber dem Einzeltarif sogar um 48 bzw. 45 Prozent verbilligt.
  4. Angesichts dieser positiven Tarifentscheide ruft die SPO alle Oberwalliser Gemeinden auf, vergünstigte Punktekarten anzuschaffen und ihren Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen.
  5. Im Übrigen zeigt die jetzt erzielte Tarifeinigung, dass der Autoverlad am Lötschberg für die BLS eine lukrative Geldmaschine ist. Darum vertritt die SPO nach wie vor die Position, dass die Übernahme des Autoverlades durch den Kanton Wallis die beste Lösung wäre.

SP Oberwallis

Für Rückfragen: Beat Jost, Co-Präsident SPO, Mobil: 079 658 01 69 – Email: beat.jost@unia.ch

Material:
Medienmitteilung des Preisüberwachers
Artikel WB vom 17. Mai 2011

24. Feb 2015