SPO Stellungnahme vom 17. August 2010 Das Oberwallis als Milchkuh der Berner Der Preisüberwacher hat in Sachen SBB-Preiserhöhung - trotz gegenteiligen Ankündigungen - keine Zähne gezeigt. Deshalb kam es schnell zu einer Einigung. In Sachen Autoverlade-Tarife am Lötschberg scheint Preisüberwacher Stefan Meierhans ebenfalls den Rückwärtsgang einzuschalten.

Rückzieher 1: Der Preisüberwacher gewährt der SP Oberwallis - trotz anderslautenden Zusicherungen - keine Einsicht in die Akten. Von gläserner Verwaltung keine Spur. Stattdessen sollen die Geschäftsgeheimnisse der BLS gewahrt bleiben.

Rückzieher 2: Die SP Oberwallis hat dem Preisüberwacher vorgeschlagen, dass er ein unabhängiges Büro beauftragt, zu prüfen, wie viel ein effizienter Autoverlad kosten würde. Auf dem Platz Bern kennt etwa das Unternehmen Ecoplan alle Rahmendaten bestens. Der Preisüberwacher verzichtet mit fadenscheinigen Argumenten auf ein solches Gutachten.

Der Preisüberwacher ist Mitglied der CVP. Genau wie die beiden Vertreter des Wallis im Verwaltungsrat der BLS. Die Herren Rolf Escher und Jean-Michel Cina haben sich bisher nicht zu Wort gemeldet. Und auch hinter den Kulissen bauen sie keinen wahrnehmbaren Druck auf.

Die SP Oberwallis wird im Grossen Rat darüber abstimmen lassen, dass das Wallis eine solche Studie selber in Auftrag gibt. Und ernsthaft prüft, den Autoverlad selber zu übernehmen.

Damit das Oberwallis nicht länger die Milchkuh ist, die mit Hilfe der CVP-Männer Meierhans, Cina und Escher den Berner Vorortsverkehr quersubventionieren muss.

SP Oberwallis

24. Feb 2015