Leerlauf-Papier der Region Oberwallis
3. September 2009
Leerlauf-Papier der Region Oberwallis
Das Oberwallis kennt neu eine einzige Wirtschaftsförderung. Eigentlich ein Schritt in die richtige Richtung.
Leider wurde das Sekretariat nur mit CVP-Parteifreunden besetzt. Leider sitzen im Vorstand der Region Oberwallis nur Vertreter der C-Parteien. Praktisch alle ohne jeden Bezug zur realen Wirtschaft. Vergeblich sucht man Unternehmer und Gewerkschafter.
Unter dem Titel „Zukunftsraum Oberwallis - Unser Wirtschafts- und Lebensraum" hat der Vorstand ein Papier abgesegnet und zur Stellungnahme an die Gemeinden verschickt.
Das Papier ist eine Ansammlung von nichtssagenden Plattitüden. Jede klare Aussage wird vermieden. So geht es nicht. Das Oberwallis muss über seine Zukunft konkret diskutieren.
Sind wir zu kritisch? Vielleicht. Und vielleicht auch nicht. Deshalb kann auf der Homepage der SP Oberwallis jede und jeder das Papier im vollen Wortlaut nachlesen. Die SP Oberwallis wird in den nächsten Wochen zu wichtigen Fragen in kurzen Artikeln Stellung nehmen.
Ein Beispiel unter vielen: Im Walliser Boten kritisierte Thomas Egger die Zersiedelung des Oberwalliser Talbodens durch grosse Einkaufs-Blechkisten. Für den SAB-Sekretär müssten die Gemeinden die Zentren aufwerten und attraktiver machen. Stattdessen geschehe im Glisergrund und in Eyholz genau das Gegenteil.
Und was sagt die Region Oberwallis nach langem Nachdenken dazu: „Die interkommunale und überregionale Zusammenarbeit ist zu fördern und darf zu Fusionen führen. Eine gesunde Konkurrenz unter den Gemeinden ist wünschenswert. Konkurrenz führt zu einem Wettbewerb der Ideen. Allerdings sollte dieser Wettbewerb das Handeln der Nachbargemeinden nicht negativ beeinflussen und nicht zu einer übermässigen Beanspruchung natürlicher Ressourcen führen. Wir wollen verkehrs- und besucherintensive Infrastrukturen aufeinander abstimmen."
Man sollte die CVP-Herrschaften bei Thomas Egger in den Nachhilfeunterricht schicken. Stattdessen werden sie weiter Geld verbrennen. Welcher Leerlauf droht uns erst, wenn das neue Tourismusgesetz angenommen wird?
Sozialdemokratische Partei Oberwallis (SPO)
Für Rückfragen: Beat Jost, Co-Präsident SPO, Mobile 079 658 01 69
