Freysinger und Schmidt gegen das Wallis
SPO Stellungnahme vom 11. März 2010
Freysinger und Schmidt gegen das Wallis
Sie haben das Lastwagenverbot am Simplon vermasselt
In den letzten Jahren haben sich die Unfälle von Lastwagen am Simplon gehäuft. Über alle vernünftigen Parteien hinweg will das Oberwallis, dass gefährliche Camions am Simplon und auf vergleichbaren Strecken verboten werden. Meinte man bis letzten Montag.
Zu Beginn der zweiten Sessionswoche stimmte der Nationalrat über ein solches Lastwagenverbot ab. Die Motion von Nationalrätin Viola Amherd wurde knapp mit 77 zu 79 Stimmen verworfen. Unglaublich aber wahr: Die Walliser Nationalräte Roberto Schmidt und Oskar Freysinger schwänzten die Abstimmung und waren nicht im Saal. Bei zwei zusätzlichen Ja-Stimmen hätte die SP-Nationalratspräsidentin den Stichentscheid geben können. Und da die geschlossene SP-Fraktion für das Verbot stimmte, wäre auch Pascale Bruderer für die Motion und für mehr Sicherheit auf der Simplonstrasse eingetreten.
Der Vorgang ist gravierend: Beide Nationalräte, Freysinger und Schmidt, machen mehr mit populistischen Vorschlägen von sich reden, denn mit seriöser Parlamentsarbeit. Und wenn es um die konkreten Interessen des Wallis und seiner Bewohnerinnen und Bewohner geht, tauchen sie unentschuldigt ab, fehlen bei einer wichtigen Abstimmung, sind nicht im Saal. Einfach unglaublich. Gönnten sie ihrer Kollegin den Erfolg nicht? Die beiden Herren sind der Oberwalliser Bevölkerung eine Erklärung schuldig.
Sozialdemokratische Partei Oberwallis (SPO)
Für Rückfragen: Beat Jost, Mobile 079 658 01 69