Der neue Rentenklau
Stellungnahme vom 13. Februar 2010
„Der neue Rentenklau"
Wirtschaftszeitungen haben es schwer. Ihre Auflagen sind rückläufig und Inserate brechen weg. Kritischer Journalismus ist nicht mehr so gefragt.
Umso erstaunlicher ist, was die Wirtschaftszeitung Bilanz in ihrer neuesten Ausgabe schreibt: „In der Realität fallen pro Versicherten Kosten von 1820 bis 2270 Franken an - jährlich. Wer während 35 Jahren einzahlt, den kommt die Verwaltung seines Alterskapitals durchschnittlich auf 111 000 Franken zu stehen....das ist der neue Rentenklau."
Soweit die unverdächtige Bilanz. Bevor man die Renten kürzt, muss man die Honorare der Berater und Bürokraten kürzen. Und die Annahme von sogenannten Retrozessionen, von Schmiergeldern, verbieten. Dies ist für das Wallis volkswirtschaftlich doppelt wichtig: Denn die Verwaltungen der Pensionskassen verbrennen unser Geld in den Finanzzentren Zürich und Genf.
Das Oberwallis muss zum Rentenklau genau gleich nein sagen wie zum neuen Tourismusgesetz. Die Chancen dazu stehen gut, wenn die Angestellten und Arbeiter an die Urne gehen.
Sozialdemokratische Partei Oberwallis SPO
Für Rückfragen Beat Jost, Co-Präsident SPO, Mobile 079 658 01 69