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WKB-VR: Grösste Filzgefahr wurde abgewendet! |
WKB-VR: Grösste Filzgefahr wurde abgewendet! Die Sozialdemokratische Partei Oberwallis (SPO) ist über den Ausgang der Wahlen in den Verwaltungsrat der Walliser Kantonalbank (WKB) befriedigt. Der Staatsrat hat in seiner alten Zusammensetzung ein sehr beachtliches Zeichen der Öffnung gesetzt. Erfreulich ist insbesondere, dass CVP-Staatsrat Jean-Michel Cina seine Verantwortung als Regierungspräsident wahrgenommen und sich für einmal dem Diktat seiner Partei widersetzt hat.
Mit der Rückweisung der Machtansprüche des bisherigen CVP-Staatsrats und amtierenden Ständerats Jean-René Fournier wurde die grösste Filzgefahr abgewendet und die Kontrolle der Staatsbank durch den einflussreichen Fournier-Clan verhindert, wie das die SPO schon vor Wochen gefordert hatte. Mit der Wahl von Chantal Balet und Yvan Rouvinet ist zudem der berechtigten Forderung nach Beteiligung der politischen Minderheiten im Verwaltungsrat Rechnung getragen worden. Vom neuen Verwaltungsratspräsidenten F. Bernhard Stalder erwartet die SPO, dass er die Bank mit dem notwendigen Wissen und Fingerspitzengefühl für die volkswirtschaftlichen Belange des Kantons führt. Die WKB hat in erster Linie den Interessen der Arbeitnehmenden, des Gewerbes und der Industrie im Wallis zu dienen. Die Profitmaximierung zum Vorteil der Superreichen gehört – anders als bei den Banken, für die Stalder bisher tätig war – nicht zum Kerngeschäft der WKB. In diesem Sinne wird die SPO die Arbeit Stalders aufmerksam und kritisch verfolgen. Sozialdemokratische Partei Oberwallis (SPO) Für Rückfragen: Beat Jost, Präsident, Handy 079 658 01 69 |